Backsteine

Der Backstein steht für alle Bausteine, die aus Ton gebrannt werden. Er wird aus heimischen Rohstoffen hergestellt und gilt heute als ein hochwertiger und moderner Baustoff mit vielen positiven Eigenschaften. Er bietet all das, was nachhaltiges Baumaterial haben sollte.

Die positiven Eigenschaften von Backstein

Backstein gehört zu den nachhaltigsten Baumaterialien und hat einige Vorzüge zu bieten. Er ist bekannt für seine ausgewogenen und thermischen Eigenschaften. Gleichzeitig schafft der Baustein einen optimalen Feuchtehaushalt, solange er nicht von äußeren Einflüssen betroffen ist. Dieser Stein wird vor allem deshalb zum Bauen gewählt, weil er den besten Schall- und gleichzeitig Brandschutz bietet. Die ausgezeichnete chemische Resistenz, eine lange Haltbarkeit und die hohe Festigkeit sind Punkte, die für die Verwendung von Backstein beim Bau sprechen. Der wichtigste Punkt in unserer Zeit allerdings ist, dass der Backstein keine Gift- oder Schadstoffe enthält, die uns auf Dauer beeinträchtigen könnten.

Nur wenige negative Eigenschaften beim Backstein

Ein einfacher Backstein aus Lehm wird bei nur 900 °C in einer Ziegelei gebrannt, man sagt auch gebacken, daher der Name. Mechanisch gesehen sind Backsteine nicht besonders stabil. Sie sind offenporig und können daher sehr viel Wasser aufnehmen. Durch das Verputzen wird der Stein geschützt und erhält eine bessere Wetterfestigkeit. Gegen drückende Nässe allerdings hilft auch der Putz nicht mehr viel. Ziegelstein dagegen ist härter und gilt auch als das beständigere Baumaterial. Der Tonziegel wird bei höheren Temperaturen als der Backstein hergestellt.

Feuchtigkeit durch Einwirkung von außen beim Backstein

Gegen Feuchtigkeit, die von außen gegen den Backstein drückt und diesen vollständig durchnässt, ist man meist erst einmal machtlos. Kapillare, aufsteigende Nässe findet beim Backstein viel Raum. Er wirkt wie ein Schwamm, der sich förmlich vollsaugt. Mauer- und Putzschäden können dabei entstehen. Auch Salpeterbildung oder Mauerfraß ist beim Backstein nicht ausgeschlossen.

Sind Backsteine erst einmal mit Feuchtigkeit vollgesogen, muss schnelle Abhilfe geschaffen werden. Drymat bietet in diesem Fall ein System der Mauertrockenlegung, das schonend und effektiv zugleich wirkt. Das System arbeitet nach der elektroosmotischen Methode. Biomasse, wie zum Beispiel Grünalgen oder Hausschwamm können bei Feuchtigkeit auch auf Backstein ausgezeichnet gedeihen. Daher muss die Feuchtigkeit schnell eingedämmt, reduziert und verhindert werden. Das elektrophysikalische Verfahren sorgt hier für eine natürliche Sperre, die keine Feuchtigkeit mehr aufsteigen lässt. Dazu werden hochwertige Elektroden aus Titan benutzt, die mit einer Steuereinheit verbunden sind und dadurch betrieben werden. Dieses kleine Steuergerät setzt die Elektroden unter eine geringe Spannung und baut dadurch ein elektromagnetisches Feld auf. Dieses kehrt die Physik im Wasser um und es wandert regelrecht aus den Backsteinen zurück in die Erde.

Eine Elektrophorese verstopft die Kapillaren, dadurch wird das Aufsteigen von Feuchtigkeit, auch wenn die Anlage ausgeschaltet ist, erschwert. Das Drymat System ist für den wartungsfreien Langzeitbetrieb konzipiert. Mit dem System wird nicht nur eine Trockenlegung des Mauerwerks erreicht, sondern auch die langfristige Trockenhaltung des Baukörpers. Drymat bestätigt die Zuverlässigkeit des Systems durch eine Garantiezeit von 20 Jahren. Das Drymat System wird in Deutschland hergestellt. Vorteile sind die einfache Installation und die niedrigen Kosten. Im Prinzip ist es möglich, mit der Drymat Methode alle Gesteine, die kapillar porös sind, zu trocknen. Fachlich geschulte Mitarbeiter übernehmen die Beratung, die Installation und die Messungen und Anpassungen auf die jeweilige Situation.